Wintersport in Wernigerode
Wintersport in Wernigerode -
Skihang und Geschichte
1909 im Winter bauen junge Skifahrer im Bibenstal einen kleinen Sprunghügel. Der weiteste Sprung war 8,70 m. Bis 1926 erfolgte dann der Bau einer Sprungschanze im Bibenstal durch den Ski-Klub Wernigerode 1911 e.V.
Im Februar 1926 Schanzenweihe, 1500 Zuschauer verfolgten diese Veranstaltung. Rudi Stahlmann aus Braunlage gelang mit 23,50 m der weiteste Sprung.
In den 50ziger Jahren entwickelte sich das Skispringen sehr schnell, so dass 1958 ein erstes Nachtspringen mit mehr als 3000 Zuschauern stattfand.
Mit Unterstützung der Stadt Wernigerode wurde 1960 begonnen, die jetzige Anlage im Zwölfmorgental zu bauen.
Bis zur Wende fanden hier die Ausscheidungsspringen und ca. 40 Internationale Veranstaltungen der DDR-Nationalmannschaft statt. Mehrfacher Gewinner großer Internationaler Titel (Olympiasieger oder Weltmeister) war Jens Weißflog.
Skiclub Wernigerode
Der Skiclub Wernigerode besteht nunmehr seit 1911. Durch viel ehrenamtliches Engagement – besonders in der Kinder & Jugendarbeit werden hier gute sportliche Leistungen im Skispringen, Abfahrtslauf und Langlauf erarbeitet.
An mehreren Tagen in der Woche wird auf der aus 4 Sprungschanzen bestehenden Schanzenanlage fleißig trainiert, wobei auch bereits 6-8 Jährige über beeindruckende Entfernungen springen.












